|
Klaus Ebel
Geboren in Bünde/Westfalen. Nach Abitur dort Studium an der RWTH Aachen mit Abschluss als Dipl.-Ing., von 1965 - 1995 als Spezialist in der Luftfahrtfirma Dornier im Bereich Aerodynamik und Flugmechanik, bis zum Aus des Luftfahrtbereichs. Interessen: E-Musik, Schach, Kosmologie, Fossilien, speziell die Lebens- weise mancher ausgestorbener Tiere.
Fossilien haben mich seit meiner ersten Begegnung damit im Jahr 1974 fas- ziniert. Anfangs hat mich dieses Hobby mit großer Begeisterung erfüllt und zu intensiver Beschäftigung mit der vorhandenen Literatur zu Ammoniten und zum bisher Erreichten angetrieben. Bald wurde mir allerdings klar, dass viele angebotene Erklärungen auf tönernen Füßen stehen. Durch meinen Beruf war ich exakte Problemlösungen gewohnt und konnte mich nicht mit der in der Paläontologie üblichen Methode anfreunden, die im Erzählen von Geschichten besteht und exakte Methoden weitgehend vermeidet, bis mir klar wurde, dass dies keine exakte Wissenschaft ist, von der akzeptable Lösungen also auch nicht zu erwarten sind. So müssen ungelöste Probleme fortbestehen, wenn sich nicht kompetente Leute damit beschäftigen. Mit philosophisch-historischer Betrachtungsweise sind solche Fragen leider nicht zu klären, keine Chance. Deshalb habe ich selbst nach Antworten gesucht und habe sie gefunden. Durch die Anwendung auf Physik basierender naturwissenschaftlicher Methoden ließen sich die angeblichen Rätsel relativ leicht lösen. Bei einem solchen Ansatz gibt es es nur ein Richtig oder ein Falsch, ein falscher Ansatz braucht nicht weiter verfolgt zu werden. Für mich ging es bei der Ermittlung von Lebensweisen ausgestorbener Tiere im wesentli- chen immer um den Zusammenhang zwischen Form und Funktion, basierend auf wirkenden Kräften. Die Beschäftigung mit diesen Themen hat mir viel Freude gemacht, ließ sich doch die berufliche Erfahrung noch nutzbringend anwenden.
Schon Alexander von Humboldt bedauerte: In Deutschland dauert es netto zwei Jahrhunderte, um eine Dummheit abzuschaffen; nämlich eines, um sie einzusehen, das andere aber, um sie zu beseitigen.
Abseits des Mainstreams sind mir so einige schöne Entdeckungen gelungen. Eine von ihnen, nämlich die Ent- deckung der wahren physikalischen und hydrodynamischen Zusammenhänge bei der schnellen Fortbewegung von Fischen hat einige Aussichten, als energiegünstiger Antrieb für alle möglichen Wasserfahrzeuge eine technische Anwendung zu finden.
|