Forschung an Tieren mittels angewandter Physik

Klaus Ebel                                                                                             Geboren in Bünde/Westfalen. Nach Abitur dort Studium an der RWTH Aachen mit Abschluss als Dipl.-Ing., von 1965 - 1995 als Spezialist in der Luftfahrtfirma Dornier im Bereich Aerodynamik und Flugmechanik tätig.        Interessen: E-Musik, Schach, Kosmologie, Fossilien, speziell die Lebens- weise mancher ausgestorbener Tiere.                                                        Publikationen in verschiedenen Zeitschriften zu den nebenstehend aufge- führten Themen.                                                                                     

Die falschesten Geschichten sind diejenigen, die wir am besten zu kennen glauben und deshalb nie genau überprüfen oder in Frage stellen, meinte Stephen J. Gould in “Illusion Fortschritt”, S. 81.

Geschichten zu erzählen ist in der Paläontologie die übliche Methode, wenn man etwas über die unbekannten Eigenschaften ausgestorbener Tiere aus- sagen möchte. Solche Aussagen sind stets unsicher und spekulativ, da oft schon die zugrunde liegenden An- nahmen unzutreffend sind. Geschichten sind ganz nett, haben aber keinerlei Bedeutung. Zu beweisen sind sie sowieso niemals, ein sehr unbefriedigender Zustand, der die Paläontologie als (Natur-)Wissenschaft in ein ungünstiges Licht rücken muss. Mit philosophisch-historischer Betrachtungsweise sind solche Fragen leider nicht zu klären, keine Chance.                                                                                                                   Durch die Anwendung auf Physik basierender naturwissenschaftlicher Methoden lassen sich die angeblichen Rätsel dagegen relativ leicht lösen. Bei einem solchen Ansatz gibt es es nur ein Richtig oder ein Falsch, ein falscher Ansatz braucht nicht weiter verfolgt zu werden. Für mich geht es bei der Ermittlung von Lebensweisen ausgestorbener Tiere im wesentlichen immer um den Zusammenhang zwischen Form und Funktion. Man kann es auch Biomechanik nennen. Wenn sich von Anfang an kompetente Leute mit diesen Problemen beschäftigt hätten, hätten sich wohl längst alle Rätsel in Wohlgefallen aufgelöst, wären möglicherweise nie aufgetreten. So schwierig ist das alles nicht. Doch Paläontologen sind damit aufgrund ihrer einseitigen Ausbildung überfordert. Die spekulativen Vorstellungen ohne irgendeine Beweiskraft haben mich sehr gestört und zu eigenem Nach- denken angeregt. Hier stelle ich eigene Forschungsergebnisse zu verschiedenen alten Problemen vor. Sie wei- chen durchweg von den im Mainstream vertretenen Ansichten ab. Andernfalls hätte ich mich nicht damit zu be- fassen brauchen. Doch neue Erkenntnisse haben es schwer sich durchzusetzen.                                          Schon Alexander von Humboldt bedauerte:                                                                                                 In Deutschland dauert es netto zwei Jahrhunderte, um eine Dummheit abzuschaffen; nämlich eines, um sie einzusehen, das andere aber, um sie zu beseitigen.

Endlich Sommer am Bodensee

Stand: Oktober 09

 

 

Links:                                           Trias-Verein                                   Klaus-Peter Kelber Palaeobotanik   Jurasubkommission                         Mitgliederseiten in der Pal. Ges.     Rainer Ebel, Hobbypaläontologe                              und Heimatforscher

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