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Stand: Februar 2015

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Aufgewachsen bin ich in Bünde in Ostwestfalen. Nach dem Studium der Flugphysik an der RWTH Aachen war ich dreißig Jahre lang in der Luftfahrtfirma Dornier im Bereich Aerodynamik und Flugmechanik tätig, bis zum Aus der Flugzeugentwicklung.

klausFossilien haben mich seit meiner ersten Begegnung damit im Jahr 1974 interessiert. Dieses Hobby hat mich viele Jahre begleitet und zu eingehender Beschäftigung mit ausgestorbenen Tieren und ihrer Lebensweise angeregt. Jenseits der akribischen Beschreibung von Fossilien erhielt ich allerdings keine überzeugenden Antworten auf meine Fragen zur Lebensweise, nur Spekulationen, und es wurde mir bald klar, dass viele Vorstellungen bisher völlig laienhaft waren. Durch meinen Beruf war ich exakte Lösungen gewohnt und konnte mich nicht mit der in der Paläontologie üblichen Methode anfreunden, die im Erzählen spekulativer Geschichten ohne irgendwelche Beweise besteht, die man deshalb nicht ernst nehmen kann und es auch nicht muss. Mit der traditionellen philosophisch-historischen Betrachtungsweise der Paläontologen sind Fragen der Lebensweise nicht zu klären. Sie können sich Vorstellungen zu ausgestorbenen Tieren nur erträumen und müssen sich aufs Glauben beschränken. Tiefgehendes Verständnis und Kompetenz in naturwissenschaftlichem Vorgehen darf man da nicht erwarten. In der Wissenschaft geht man den Dingen aber mit allen Mitteln auf den Grund, da ist schon ein Unterschied.

Als Ingenieur verfügt man zum Glück über geeignete Möglichkeiten, um manchen Geheimnissen der Natur auf die Spur kommen zu können. Es ist gar nicht so schwer zu erkennen, welche physikalischen Prinzipien bei der Entwicklung eines Tieres maßgeblich beteiligt waren und wie sie sich auf seine Lebensfunktionen ausgewirkt bzw. wie sie diese im Verlauf der Evolution beeinflusst und verändert haben. Durch die Anwendung naturwissenschaftlicher Methoden ließen sich die angeblichen Rätsel relativ leicht lösen. Bei einem solchen Ansatz gibt es es nur ein Richtig oder ein Falsch, ein falscher Ansatz braucht nicht weiter verfolgt zu werden.

Die Beschäftigung mit solchen Problemen hat mir viel Vergnügen gemacht, ließen sich doch die berufliche Erfahrung sowie das erworbene Wissen noch sinnvoll verwerten. Abseits der Bemühungen von Paläonrtologen sind mir einige schöne Entdeckungen gelungen. Eine davon, nämlich die der wahren physikalischen und hydrodynamischen Zusammenhänge bei der schnellen Fortbewegung von Fischen, hätte Aussicht, als energiegünstiger Antrieb für alle möglichen Wasserfahrzeuge eine Anwendung zu finden, wenn sich nur mal jemand ernsthaft trauen würde, etwas Geld für systematische Untersuchungen in die Hand zu nehmen.

Begrüße Sie mit ein paar Bildern, schöne Erinnerungen