Aufgewachsen bin ich in Bünde in Ostwestfalen. Nach dem Studium der Flugphysik an der RWTH Aachen war ich dreißig Jahre lang in der Luftfahrtfirma Dornier im Bereich Aerodynamik und Flugmechanik tätig, bis zum Aus der Flugzeugentwicklung.                                                                                                        

Fossilien haben mich seit meiner ersten Begegnung damit im Jahr 1974 interessiert. Dieses Hobby hat mich viele Jahre begeistert und zu eingehender Beschäftigung zunächst mit Ammoniten und ihrer Lebensweise angeregt. Ich fand allerdings keine überzeugenden Antworten auf meine Fragen, und es wurde mir klar, dass viele angebotene Vorstellungen dazu auf tönernen Füßen stehen. Durch meinen Beruf war ich exakte Lösungen gewohnt und konnte mich nicht mit der in der Paläontologie üblichen Methode anfreunden, die im Erzählen spekulativer Geschichten ohne irgendwelche Beweise besteht, die man deshalb nicht ernst nehmen kann und es auch nicht muss. Sicher, es ist ein Orchideenfach, da darf man tiefgehendes Verständnis und Kompetenz in naturwissenschaftlichem Vorgehen nicht erwarten. Mit der traditionellen philosophisch-historischen Betrachtungsweise der Paläontologen sind Fragen der Lebensweise nicht zu klären, keine Chance. Sie müssen sich ihre Welt erträumen, für die Wirklichkeit fehlt ihnen das nötige Wissen

Schon Alexander von Humboldt bedauerte: In Deutschland dauert es netto zwei Jahrhunderte, um eine Dummheit abzuschaffen; nämlich eines, um sie einzusehen, das andere aber, um sie zu beseitigen.

Ich war schon immer neugierig und musste den Dingen auf den Grund gehen. Durch die Anwendung auf Physik basierender naturwissenschaftlicher Methoden ließen sich die angeblichen Rätsel relativ leicht lösen. Bei einem solchen Ansatz gibt es es nur ein Richtig oder ein Falsch, ein falscher Ansatz braucht nicht weiter verfolgt zu werden.   

Die Beschäftigung mit solchen Problemen hat mir viel Freude gemacht, ließen sich doch die berufliche Erfahrung sowie das erworbene Wissen noch sinnvoll anwenden. Abseits des Mainstreams sind mir einige schöne Entdeckungen gelungen. Eine davon, nämlich die der wahren physikalischen und hydrodynamischen Zusammenhänge bei der schnellen Fortbewegung von Fischen, hätte Aussicht, als energiegünstiger Antrieb für alle möglichen Wasserfahrzeuge eine technische Anwendung zu finden, wenn sich nur mal jemand ernsthaft trauen würde etwas Geld in die Hand zu nehmen.

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Rainer Ebel, Hobbypaläontologe und Heimatforscher

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Siegfried Rein, Ceratiten-Experte und Biologe

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